Abschied vom letzten tauchenden Elefanten auf den Andamanen
15 Aug
Rajan, die Atttraktion der Insel Havelock, ist jetzt im Elefantenhimmel
Rajan ist tot. In der Nacht vom 31. Juli zum 1. August starb Rajan, der letzte im Meerwasser schwimmende Elefant der Welt, im Alter von 66 Jahren eines natürlichen Todes.
Die letzten 12 Jahre seines bewegten Lebens verbrachte er verhältnismäßig gemütlich auf der Andamanen-Insel Havelock, wo er gelegentlich Touristeninnen oder Touristen bei Tauchgängen begleitete. Der mächtige Elefantenbulle wurde im Alter von etwa 10 Jahren im Dschungel im südindischen Karnataka gefangen und zur der über 1000 Kilometer entfernten Inselgruppe geschafft.
Dort war er wie rund 200 weitere Artgenossen in den folgenden Jahren in der Holzwirtschaft eingesetzt. Die Entfernungen zwischen ihren Einsatzorten auf den verschieden Inseln legten viele Elefanten schwimmend zurück, oft unterstützt durch einen Schwimmgürtel aus zwei luftgefüllten Fässern.
2004 wurde auf den Andamanen das Fällen von Bäumen grundsätzlich verboten, die meisten Elefanten wurden aufs Festland geschafft und als Tempelelefanten beschäftigt.
Rajan blieb auf Havelock, wo er im preisgekrönten Film „The Fall – im Reich der Phantasie“ des Regisseurs Tarsem Singh eine buchstäblich tragende Rolle spielte.Seinem Besitzer fehlte das Geld zum Weitertransport.
Deshalb kauften die Betreiber des „Barefoot Jungle Resorts“, des besten Hotels auf den Andamanen, Rajan für 2.500 00 indische Rupien (damals ungerechnet ca.52.000 €) frei und ersparten ihm das öde Schicksal als „Tempeldiener“.
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