Jugendherberge Schloss Rechenberg soll erhalten bleiben

19 Mrz

Pressemeldung der Firma Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Baden-Württemberg e. V.

Nach einem langen Ringen um den Weiterbestand der Jugendherberge Schloss Rechenberg beschloss der Vorstand des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg nach intensiver Beratung, den Standort zu erhalten und das Haus schrittweise zu modernisieren. Ausschlaggebend war die Zusage des Gemeinderates Stimpfach einen Zuschuss in Höhe von 165.000 € zu gewähren.

Der DJH-Landesverband Baden-Württemberg unterhält zurzeit 55 Jugendherbergen, die sowohl in städtischen Ballungsgebieten wie auch im ländlichen Raum unterschiedlich aber flächendeckend gelegen sind. Sechs davon befinden sich in historischen Schlössern und Burgen. Diese sind mit sehr hohen Unterhaltskosten verbunden. Um dringend notwendige Sanierungen in der Jugendherberge Schloss Rechenberg durchzuführen, beantragte der Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg Karl Rosner im Oktober 2012 einen Zuschuss bei der Gemeinde Stimpfach, der für 2013 abgelehnt wurde. Vor diesem Hintergrund und angesichts eines Investitionsrückstaus von fast 100 Mio. €, entschied der DJH-Vorstand die Jugendherberge Schloss Rechenberg zum 31.12.2013 zu schließen. Dieser Schließungsbeschluss wurde der Gemeinde mitgeteilt, dort nochmals erörtert und letztendlich ein Zuschuss in Höhe von 165.000 € gewährt. Zusätzlich hat die Gemeinde die Sanierung der Schlossstraße als „Infrastrukturmaßnahme“ zugesagt.

Aufgrund dieser positiven Signale seitens der Gemeinde, entschied sich der Vorstand des DJH-Landesverbandes in seiner Sitzung vom 15. März 2013 dazu, den Schließungsbeschluss vom Dezember 2012 aufzuheben. Karl Rosner betonte, dass eine Schließung des Hauses – rein wirtschaftlich betrachtet – die günstigere Variante gewesen wäre, sich das Jugendherbergswerk aber auch seinen Werten verpflichtet fühle. „Wenn wir uns aus der Fläche zurückziehen und nur noch die modernen Häuser in den Ballungszentren bedienen, würde uns nichts mehr von anderen Anbietern unterscheiden“, gibt der Geschäftsführer zu bedenken. Geplant ist nun die Modernisierung schrittweise zu realisieren. Der Landesverband hofft dafür auf weitere Unterstützung aus der Region, insbesondere durch den Landkreis und der Denkmalförderung.



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