Bombay: Abschied von den Pferdekutschen
20 Jul
Der Oberste Gerichtshof in Indien verbietet nostalgisches Verkehrsmittel
Seit Zeiten als die englische Königin Victoria (1819 bis 1901) Kaiserin von Indien war, gehören sie zum Straßenbild im historischen Teil von Mumbai (Bombay): die mit silberglänzendem Blech beschlagenen Pferdekutschen. Im kommenden Jahr sollen sie nach dem Willen der Stadtverwaltung von Indiens größter Metropole verschwinden.
Der Oberste Gerichtshof Indien bestätigte jetzt eine entsprechende Verordnung der Behörden. Begründung: der Betrieb sei illegal. Tierschützer, die seit langem ein solches Verbot einfordern, begrüßen das Urteil. Die Pferde sollen in besonderen Auffangstation versorgt werden.
Die Zukunft der rund 700 Kutscherfamilien, die zum Teils seit Generationen vom Geschäft mit den heute vor allem bei Touristen beliebten „Victorias“ abhängig sind, ist dagegen ungeklärt. Ob das Gerichtsurteil auch in anderen indischen Städten angewendet wird, in denen ähnliche Kutschen unterwegs sind, zum Beispiel in Kolkata (Kalkutta) ist ebenfalls noch offen. Ob mit oder ohne nostalgische Kutschen Bombay ist immer eine Reise wert.Zum Beispiel beim COMTOUR-Programm: Im Dschungel der Großstadt
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